Gropiussoirée mit der Weihnachtsgeschichte von Carl Orff:

am 20. Januar (Sonntag) um 17 Uhr.

Hanna Günther, Leila Busack, Björn Hegner, FlautandoConsort, der MLK-Blockflöten- kreis und Orffsche Instrumentalisten präsentieren unter der Leitung von Kantor René Schütz eine moderne Adaption der Weihnachtsgeschichte von Carl Orff.

Eintritt: frei

=> Martin-Luther-King-Kirche
Martin-Luther-King-Weg 6, Berlin-Neukölln

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„100 Jahre Frauenwahlrecht“: Lesung mit Jutta Rosenkranz:

am 17. Januar um 18 Uhr.

Jutta Rosenkranz liest aus ihrem Buch mit Schriftstel- lerinnenporträts „Zeile für Zeile mein Paradies“ und stellt Leben und Wirken emanzipierter Autorinnen vor, die kompromisslos ihren Weg als Künstlerinnen gingen und gegen gesellschaftliche Konventionen aufbegehrten: Bettina von Arnim, George Sand, Hedwig Dohm, Virginia Woolf u.a. Diese Schriftstellerinnen waren ihrer Zeit weit voraus. Sie haben sich in ihren Texten für die Rechte der Frauen eingesetzt und der Literaturgeschichte neue, unkonventionelle Facetten hinzugefügt.

Jutta Rosenkranz, geboren in Berlin, studierte Germa- nistik und Romanistik und lebt als freie Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Sie veröffentlichte 2007 die erste umfassende Biographie über Mascha Kaléko und ist Kuratorin der ersten Mascha-Kaléko-Ausstellung, die sie 2007/2008 für das Literatur- haus Berlin konzipierte. 2012 erschien die von ihr herausgegebene und kommentierte vierbändige Mascha-Kaléko-Gesamtausgabe (Werke und Briefe). Sie hat Gedichte, Prosa und literarische Essays veröffentlicht, zahlreiche Autoren-Porträts und Features für den Hörfunk geschrieben und ist Herausgeberin mehrerer Lyrik-Anthologien, u.a. „Berlin im Gedicht“ (2006) und „Letzte Gedichte. Dichter der Welt nehmen Abschied vom Leben“ (2007). Letzte Veröffentlichungen: „Zeile für Zeile mein Paradies“ – 18 Porträts bedeutender Schriftstellerinnen (Piper, 2014) und „‚Eines jeden Glück‘ – Mit Virginia Woolf durch den Garten“ (Insel, 2016). „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht – Die Schriftstellerin und Feministin Hedwig Dohm“ (Radio-Feature, RBB 2018).

Eintritt: frei

=> Stadtbibliothek Neukölln 
Karl-Marx-Str. 66 (Neukölln Arcaden), Berlin-Neukölln

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Workshop zum Weltgebetstag 2019

Zu einem regionalen ökumenischen Workshop zum Weltgebetstag 2019 lädt die Ev. Kirchengemeinde Rudow am 19. Januar (Samstag) von 10 – 18 Uhr ein:

Kommt, alles ist bereit! Weltgebetstag 2019 aus Slowenien
Gemeinsam werden Frauen aus der Ökumene den Weltgebetstagsgottesdienst 2019 vorbereiten, der – wie schon seit über 100 Jahren – am ersten Freitag des Monats März gefeiert wird. Und zwar rund um den Globus, und eben zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten und eben auch in den unterschiedlichen Gemeinden in unserer Region.

Beim Workshop wird es einführende Informationen und Bildmaterial zu Slowenien geben, natürlich eine Bibelarbeit, Gesprächsangebote, dazu Gesang und anderes Kreatives. Für den Mittagstisch wird gesorgt.

Anmeldung bitte an Pfarrerin Beate Dirschauer: dirschauer@kirche-rudow.de

=> Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemeinde Rudow
Prierosserstr. 70, Berlin-Neukölln

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Eröffnung der Ausstellung „Are you satisfied? – Aktuelle Kunst und Revolution“:

Foto: Julian Röder

am 18. Januar (Freitag) um 18 Uhr; Einführung: Natalia Raaben, wissenschaftliche Volontärin.

Die jüngsten Unruhen auf den Straßen Frankreichs während der Proteste der Gelbwesten haben gezeigt, wie schnell und vehement heutzutage eine aufständische Bewegung die Grundfeste eines Staates in Frage stellen kann. Die wachsende Polarisierung der politischen Lager im In- und Ausland verdeutlicht zudem die Verunsicherung und soziale Unzufriedenheit; sie lässt den Wunsch nach Reformen und politischer Mitsprache erkennen und bringt das Bedürfnis nach Veränderungen und Auflehnung zum Ausdruck.
Die Ausstellung „Are You Satisfied? Aktuelle Kunst und Revolution“ widmet sich den Bedingungen und Mechanismen revolutionären Handelns und seiner Folgen aus einer aktuellen Perspektive. Die teilnehmenden Künstler*innen finden ihren Ausgangspunkt zum Teil in historischen Ereignissen oder rücken aktuelle Spielarten des Protests und staatlicher Regulierung, Repräsentationsformen der Macht und des Widerstandes in den Fokus.

In der Ausstellung tritt die konkrete, historisch realisierte Revolte in den Hintergrund, bildet aber die Folie und den Anknüpfungspunkt, um aktuelle und politische Bedingungen und individuelle Handlungsspielräume zu vermessen. Die Künstler*innen befassen sich mit den Potenzialen des Aufruhrs, den Grenzen der Partizipation, mit Spuren und Mechanismen von Repressionen in den Demokratien und den modernen Konsumgesellschaften. Die Ausstellung wurde von Peter Kruska und Sönke Kniphals für die Stadtgalerie Kiel konzipiert und von Dorothee Bienert und Natalia Raaben für die Galerie im Körnerpark adaptiert.

Künstler*innen: Lars Breuer, Julia Bünnagel, Chto delat, FAMED, Harun Farocki und Andrei Ujica, Stéphanie Lagarde, Julian Röder, Luise Schröder, Javier Téllez, Steffen Zillig

Der Künstler Christoph Vieweg und der Kunsthistoriker Vangelis Batekas begleiten bei ihren Workshops für Schulklassen Schüler*innen auf einer zeichnerischen Exkursion durch die Ausstellung. Durch das Medium der Zeichnung eignen sich die Teilnehmenden politische Themen persönlich an und entwickeln eigene Perspektiven. Anmeldung für Schulklassen bei Birgit.Binder@bezirksamt-neukoelln.de

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 20 Uhr
Ausstellungsende: 3. April

=> Galerie im Körnerpark
Schierker Str. 8, Berlin-Neukölln

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„Die Blaue Blume“: eine keramische Installation im Museum Neukölln:

Ausstellungseröffnung am 17. Januar (Donnerstag) um 19 Uhr.

Erst im 18. Jahrhundert gelangt Porzellan aus China nach Europa. Das begehrte „weiße Gold“ wird zunächst über norddeutsche Häfen eingeführt und dann in fürstlichem Auftrag in deutschen und europäischen  Manufakturen hergestellt.

Im Laufe der Zeit befüllt Porzellangeschirr wie die Blauweiß-Ware auch die Kredenzen und Küchenschränke überwiegend bürgerlicher Haushalte in den Städten. Porzellan wird zu einem tradierten Kulturgut, birgt Geschichten von Wanderschaft, Flucht und familiärer Überlieferung. Als materieller Träger persönlicher Erinnerungen gelangt es auch in die Sammlung des Museums Neukölln.

Die Vielfalt des Porzellans beschäftigt die Künstlerin Martina M. Thies seit vielen Jahren und hat sie zu ihren selbstgedrehten, verformten, applizierten und bemalten Porzellanarbeiten inspiriert. In einer von ihr gestalteten Rauminstallation treten ihre Kunstwerke mit historischen Objekten aus der Keramik-Sammlung des Museums Neukölln und persönlichen Erinnerungen von Neuköllner*innen in einen Dialog. Dabei stoßen wir unter anderem auf das Muster der „blauen Blume“, ein Motiv der Romantik, das Martina M. Thies bei ihrer Suche nach der tieferen Bedeutung der blau-weißen Keramik begleitet.

Bei einer Führung & Gespräch am 19. Januar (Samstag) um 15 Uhr. erfahren Sie mehr über die künstlerische Spurensuche, auf die sich Martina M. Thies begeben hat.

Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr
Ausstellungsende: 14. April

=> Museum Neukölln
Alt-Britz 81, Berlin-Neukölln

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„Lob der Revolution. Die Geburt der deutschen Demokratie“: Buchpräsentation und Diskussion:

Schweres Maschinengewehr in der Weisestraße im Januar 1919. Auch in Neukölln kommt es am 14. Januar zu Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Schießereien durch eindrückende Regierungstruppen unter General von Held / Foto: Museum Neukölln – Werner Gutsche

am 18. Januar (Freitag) um 18 Uhr.

In ihrem kürzlich erschienen Buch gehen die Autoren Lars-Broder Keil und
Sven-Felix Kellerhoff der Frage nach, ob die Novemberrevolution ein „unvollständiger“ oder gar gescheiterter“ Aufstand war oder doch ein erstaunlich unblutiger Umsturz, welcher schließlich zur ersten Republik und den ersten allgemeinen, freien und geheimen Wahlen auf deutschem Boden führte. Dafür zeichnen sie den Verlauf der Revolution an verschiedenen Schauplätzen nach und führen Leser*innen nach München, Kiel, Bremen, ins Ruhrgebiet und natür- lich auch nach Berlin. Dabei kommen zahlreiche Zeitgenossen in Tagebüchern,  Zeitungsartikeln und Erinnerungen zu Wort. So entsteht mit „Lob der Revolution. Die Geburt der deutschen Demokratie“ ein Panorama der Ereignisse der Jahre 1918 und 1919.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Revolution! Neukölln 1918/19“ des Mobilen Museums Neukölln und wird von Museumsleiter Dr. Udo Gößwald moderiert.

Eintritt: frei

=> Stadtbibliothek Neukölln 
Karl-Marx-Str. 66 (Neukölln Arcaden), Berlin-Neukölln

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„Sag mir wo die Blumen sind“ mit dem Tanzmusiktheater Rotkraut:

Foto: Diana Khabibulina

am 12. Januar (Samstag) um 20 Uhr.

Das multikulturelle Tanzmusiktheater Rotkraut inszeniert beliebte Melodien und nimmt das Publikum mit auf einen ab- wechslungsreichen Spaziergang durch die deutsche Musikgeschich- te. Reisen Sie mit uns durch die Welt der deutschsprachigen Musik von Katja Ebstein, Reinhard May, Nena und Udo Lindenberg.

Karten: 10,- €, erm. 5,- €
Info und Karten: Tel. 030 / 902 39 – 14 16 oder www@tickets-gemeinschaftshaus.de

=> Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Bat-Yam-Platz 1, Berlin-Neukölln

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